© Eckehard
Hungsberg

Ortspokal

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Endergebnisse 2010

 

Super Ortspokalschießen

Viele Teilnehmer, viel Lob

 

Die 31. Auflage des beliebten „Klassikers“ zog viele Interessierte in seinen Bann. Jeden Abend war ordentlich was los und die Hütte sehr gut besucht, teilweise gab es keinen Platz mehr im Gastraum.

 

Demzufolge war auch der Schießstand lange und ausgefüllt frequentiert.

15, 30, 26, 30 und 20 Mannschaften lautet die stenografische Zusammenfassung der Woche. Besonders schön, dass mit 10 Mannschaften in der Jugendwertung auch der Nachwuchs wieder kräftig vertreten war. Hier ein dickes Lob an die Vereine und Gemeinschaften, die mit ihrem Nachwuchs die Konkurrenz suchten.

Die Pistolenkonkurrenz bei den Jugendlichen war in fester Hand der Shooting Maniacs (Worfelden). Sie stellten die beiden Teams, die den knappen Sieg unter sich ausmachten. Bei 300 : 295 Zählern waren die Mannschaftsbesetzungen sehr ausgewogen und das glücklichere Ende hatte die Besetzung Luisa Fritsch (3. Pl. Einzel mit 117 Ringen), Mariella Scharf und Kevin Berndt vor dem Trio Anika und Yanik Wlach, sowie Kimberly Berndt. Kimberly Berndt und Sebastian Ruff (Banana Boys) lieferten sich, auf hohem Niveau, einen spannenden Kampf um den LP-Einzelsieg. Das bessere Ende hatte schließlich Sebastian mit 130 : 124 Ringen.

Mit dem Luftgewehr waren acht Nachwuchsteams am Rennen und auch hier standen zwei Teams der Shooting Maniacs auf dem Treppchen. Mit 267 und 247 Ringen reihten sie sich hinter dem siegreichen Team der Jugendfeuerwehr Klein-Gerau ein. Jonathan und Tobias Rinas, komplettiert durch Selina Birnbaum, erzielten zusammen 281 Zähler und verdrängten damit die Titelverteidiger auf die Folgeränge.

Im Wettstreit um Platz 2 und 3 gab ein Ring den Ausschlag zugunsten von Selina Birnbaum (106 Punkte), vor ihrem Vereinskameraden Jan Frühwein (Jugendfeuerwehr Klein-Gerau). Nach dem Vizerang 2009 verbesserte sich Anika Wlach (Shooting Maniacs 1) mit ihren 113 Ringen auf das oberste Treppchen und wurde ebenso mit einem Pokal bedacht, wie all die anderen Platzierten.

Bei den Damen, in der Luftpistolenwertung, wetteiferten 13 Mannschaften um den Siegerpokal. Um einen einzelnen Ring, über der Schnapszahl 333, belegten die UHU´s den dritten Rang, während sich die beiden ersten Teams deutlich hiervon abhoben. 389 Ringe trugen die „Drei von Neune“ (Silke Klink, Edith Barthel und Inge Barthel) zusammen, während die TV Freizeitsportlerinnen – Martina Herrlich, Jutta Raiß und Christine Hauck – auf die beste Ringleistung aller Damenmannschaften kamen. 402 Ringe werden nicht alle Jahre erzielt und sind aller Ehren wert. „Naturgemäß“ war in die Mannschaft auch die beste Einzelschützin eingebettet. Martina Herrlich erzielte hervorragende 147 Zähler und lag damit um sechs Zähler vor Sabine Klink, die ihre persönliche Bestleistung abgab. Die dritte Mannschaft stellte auch die Einzeldritte. Mit 137 Ringen verkaufte sich Christina Rank heuer sehr gut.

Ihre guten Mitstreiterinnen im LP-Wettbewerb toppten Andrea Schilling, Claudia Jacob und Christina Rank mit der besten Gewehrleistung. 327 Ringe bedeuteten 34 Zähler Vorsprung vor den SKV Gymnastikfrauen und ganze 42 Ringe mehr wie der Reit- und Ponyverein. Im Einzelnen konnten sich Conny Berndt (Shooting Maniacs), Andrea Schilling (UHU´s) und Anja Führer (Balles Crew) von „der Masse“ absetzen. Mit 131 Ringen markierte Anja die diesjährige Bestleistung, vor Andrea und Conny, die auf 118 und 114 Zähler kamen. Bei 80 Teilnehmerinnen eine sehr gute Leistung.

Kreative Namensgebung, wie z.b. DieVollpfosten, Querschläger u.ä. war bei einigen Beteiligten verbreitet und sorgte für Erheiterung, beim Studium der Ergebnislisten.

Was den Gymnastikfrauen am ersten Wettkampfabend nicht gelang, konnte das Team des Angelsportvereines Klein-Gerau erzielen. Die hohe Hürde - von 462 Ringen – des Trios Michael Jung, Niels Wolf und Klaus Barthel hatte bis zum Ende bestand. Freitags versuchten zwar noch der ACB und die Freiwillige Feuerwehr

Büttelborn alles, um dies zu ändern, doch bis auf einen spannenden Wettstreit untereinander änderte sich nichts an der Topposition. Mit 446 : 445 Ringen hatte der ACB dann das glücklichere Ende für sich. Entscheidend hierfür war der erneute Einzelsieg durch Armin Zwilling. Seine 171 Ringe brachten den entscheidenden Leistungsschub für den Automobilclub. Mit 163 Ringen folgte Michael Jung und weitere 2 Ringe zurück Gregor Kubitzki (Asparagus, 3. Pl.) und Ralf Klink von der FF Büttelborn. Zur Feindifferenzierung, bei Ringgleichheit, werden die beiden Zehnerserien der Platzierten herangezogen. Die bessere Platzierung wird dem zugesprochen, der hinten heraus den längeren Atem, sprich das höhere Ergebnis mit den 10 Schuss erzielt. Hier hatte Gregor mit 80:79 das ruhigere Händchen.

Wie in jedem Jahr war die Herren Luftgewehrkonkurrenz die am stärksten umkämpfte und hier wurden die meisten der 15.000 verschossenen Diabolos auf die Reise geschickt. 46 Mannschaften, zwischen 188 und 395 Ringen, versuchten einen Platz auf dem Treppchen zu erringen. Mit dem Bott-Trio waren die langjährigen Sieger vergangener Jahre letztendlich ganz oben. Im Verfolgerrennen gestaltete sich das Rennen ganz genauso spannend, wie im LP Wettbewerb. Auch hier war erneut der ACB involviert. Im Positionswettstreit Mit den 3 Musketieren ging es wieder um jeden Ring. Mit 376 zu 375 Ringen hatte dann erneut der ACB das bessere Ende für sich. In beiden Teams waren die Einzelringleistungen identisch, bis auf einen Ring zwischen Andreas Vetter (ACB) und Uwe Stork. Doch waren die Mannen des Automobilclubes nicht böse um den kleinen, jedoch feinen Unterschied.

Im Gegensatz zu den übrigen Klassen rekrutierten sich die Einzelplatzierten nicht nur aus den siegreichen Teams. Auf den dritten Rang kam erstmals Sebastian Weis, SPD Klein-Gerau, mit 143 Ringen. Er wurde nur um zwei Ringe von Harald Bott übertroffen. Beide applaudierten bei der Siegerehrung dem erstmaligen Sieger Thomas Schlipköter, der für die SKV Handballer an den Start gegangen war. Seine 156 Ringe übertraf keiner und die Freude war groß.

 

Da keiner der letztjährigen Mannschaftssieger seine Bestleistung wiederholen konnte, bleiben die Wanderpokale länger am Wandern.

Zur samstäglichen (15:00 Uhr) Siegerehrung erschienen dann viele der Platzierten und Sieger, um bei Kaffee und Kuchen ihre Ehrengaben in Empfang zu nehmen. Mit dieser Abschlussveranstaltung ging eine arbeitsintensive Woche zu Ende. Die 450 Helferstunden im Schießstand, Theke und Küche waren es aber auch wert. Der große Andrang wurde ohne Murren bewerkstelligt und die Teilnehmer drückten mehrfach ihr Lob aus. Auch das Interesse am Verein an sich wurde öfters bekundet und dies sind doch die schönen Momente eines solchen Events.

In der Woche wurde natürlich auch wieder ein Bürgerkönig und eine –königin ermittelt. Hierzu erhielt jeder Akteur/in eine Sonderscheibe, auf die nur ein Schuss abzugeben war. Wer hier den besten Zentrumstreffer erzielte, wurde schließlich gekürt. Die Auswertung erfolgt dabei nicht nach Ringen, sondern auf 1/100 mm Abweichung vom Zentrum. Selbstredend trafen beide eine 10. Während sie bei Petra Anthes (Shooting Maniacs) 191 Hundertstel vom Zentrum abwich, platzierte Andreas Kauczor (SKV Fußball Alte Herren) seinen Treffer nahezu perfekt. Bei ihm betrug die Abweichung nur 27/100 mm. Mit dem bloßen Auge war diese Abweichung kaum mehr zu sehen.

Zusätzlich zum Ortspokalschießen ist schon traditionell ein Gutscheinschießen möglich. Hier kann jedermann Glücksscheiben erwerben und mit drei Schuss beschießen. Jeder Abend erhielt der Sieger einen Gutschein für eine örtliche Gaststätte. Hierbei zählte nur die Scheibe mit den meisten Punkten – maximal 150 Zähler waren möglich. Am Mo. und Dienstag war anscheinend die Luft noch am besten, da hier die Siegespunktzahl am höchsten war, wie die folgende Übersicht zeigt:

 

Mo.  Steffen Stubenrauch Freizeitsportler 108 Punkte

Di. Marcus Merkel  3 Musketiere  103 Punkte

Mi. Bastian Hamm Rosario & Friends    77 Punkte

Do. Maik Pulfer  Billiardclub Phönix    78 Punkte

Fr. Dennis Thalheimer  Weizenbier    78 Punkte

 

Ein zufriedener Steffen Stubenrauch nach Übergabe seines Gutscheines.

 

Bei allem Wettstreit blieb aber auch nicht die Fairness auf der Strecke. Eine Teilnehmerin gab an, dass eine ihrer Scheiben fehlerhaft beschossen worden war. Damit „fiel“ sie vom Treppchen in die Ränge. Der schon geäußerte Respekt, vor soviel Fairness, kann hier nur wiederholt werden.

Für alle Interessierten kann an dieser Stelle der nächstjährige Termin verkündet werden: 21. – 25. März 2011.

 

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Zuletzt geändert am: 27 Mrz, 2010