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Neuer König bei den Hubertus-Schützen
Am 05.11.11 fanden sich 29 Aktive ein, um im Schützenhaus den neuen König auszuschießen. Ein wundervoll gestalteter Holzadler, wie in jedem Jahr von Adam Jakob „handgeschnitzt“, war erneut das Ziel. Doch bevor Eckehard Hungsberg, als amtierender König, die Hatz eröffnen durfte, wurde die Reihenfolge ausgelost. Beim Königsschießen absolviert jeder einen Schuss, auf eine der Reichsinsignien (Reichsapfel, Zepter, Krone). Wer eine zu Fall bringt, erringt den entsprechenden Rittertitel. Dann hat der Würdenträger erst Mal Ruhe, während die übrigen sich um die weiteren Insignien bemühen. Sind alle drei herabgefallen, so wird in Reihenfolge auf die Brust des hölzernen Zieles geschossen. Hier zeigt sich schon, dass auch die Vorabeiter einen gewissen Anteil am jeweiligen Würdenträger haben und neben der Zielsicherheit auch ein Quäntchen Glück mitspielt.
Beim Reichsapfel war der Vogel noch am zähesten, da sich die Frucht sehr standfest zeigte. Erst mit Schuss 144 konnte unser alter König den Titel des dritten Ritters erringen. Wie sich letztlich zeigte, waren dies nahezu 50% aller Schüsse. Denn schon nach 52 weiteren Treffern fiel das Zepter und Roger Gölzenleuchter freute sich über die Würde des 2. Ritters. 34 Bleikügelchen später hatte unser Ehrenmitglied Werner Zettl sen. Das Glück des Tüchtigen. Mit seinen 80 Lenzen war er nicht nur ältester Tagesteilnehmer, nein er ist auch der älteste Würdenträger bislang.
Das Bild zeigt einen leicht überraschten Werner Zettl, unmittelbar nach dem Schuss
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Nach dem Run auf die Insignien galt es nun den kompletten Adler zu Fall zu bringen. Den ersten Umlauf überstand unser hölzerner Genosse noch sehr anständig und er zeigte keine Regung oder Bewegung. Doch zum Ende des zweiten Zirkels kam schon leichte Bewegung ins Spiel. Bei Timo Spielmann zitterte, bei Dieter Werner wackelte, bei Alexander „Huby“ Ruhland flatterte er, um schließlich vor Alexander Zettl „in die Knie zu gehen“. Mit Schuss 64 und der letzten der 293 Kugeln fiel er vom Stengel. Die Büttelborner Schützen haben zum zweiten Male Alexander Zettl, nach 1999, als Regenten. Mit seinem kompletten Hofstaat hat er nun ein Jahr Zeit zu regieren und sich in Szene zu setzen.
Anschließend ließ es sich der Hofstaat, nebst Bürgerlichen, gut gehen. Bei würzig guter Gulaschsuppe und einigen Runden Flüssigem wurden die Würdenträger beglückwünscht und man ließ sie hochleben.
Hier unser neuer Hofstaat, der gut lachen hat
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v.l. Eckehard Hungsberg, Werner Zettl sen., Alexander Zettl und Roger Gölzenleuchter
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Auch unsere jüngsten Zuschauer hatten ihre Freude, wie Nellie Menzel deutlich zum Ausdruck bringt
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Guter Halbzeitstand bei den Hubertus-Schützen Zur Halbzeit der bisherigen Saison können die Hubertus-Schützen weitgehend zufrieden sein. Mit drei Luftpistolen- und zwei Luftgewehrmannschaften sind wir der agilste Verein im Kreis Groß-Gerau. Zudem stellen wir mit unserer ersten LG-Mannschaft auch das höchstklassige Team, in der Oberliga Süd. Die dritte LP-Mannschaft belegt derzeit Rang vier in der Grundklasse 2. Hier sind unseren beiden Oldies Manfred Schilling und Reinhold Bock die zuverlässigsten Stützen. Fast jeden Wettkampf bestritten und mit 335 und 331 Ringen, im Durchschnitt, auch die zielsichersten. Die zweite Mannschaft präsentiert sich auch überzeugend, doch leider haben wir in dieser Klasse die Oberligareserve der TGS Walldorf. Deren Akteure sind noch einen Tick besser drauf, so dass die Spitzenbegegnung mit 1413 : 1433 klar zu ihren Gunsten ausging. Somit stehen wir hinter diesen auf Rang zwei der Tabelle. Ebenso wie in der ersten Mannschaft ist hier sicherlich auch die Kompaktheit des Teams ein Schlüssel zum Erfolg. Neben Matthias Werkmann, der mit seinen 359 Durchschnittsringzahlen eine deutliche Empfehlung für die erste Mannschaft darstellt, liegen Karl Bernd Schmitt, Thomas Merkel und Eckehard Hungsberg zwischen 349 und 352 Zählern. Unsere erste Vertretung präsentiert sich derzeit nicht wie ein unterwürfiger Aufsteiger in die Gauklasse. Ging die erste Begegnung, in Fürth, noch knapp zu unseren Ungunsten aus, ließen die Vier, in den beiden weiteren Partien, nichts anbrennen. Dem 4:1 gegen Groß-Bieberau folgte ein Maximalsieg gegen Raunheim – 5:0. Damit liegen wir derzeit souverän auf Rang zwei und haben das beste Einzelpunktverhältnis. Auch hier profitieren wir von der Geschlossenheit der Aktiven. Mannschaftsführerin Evelin Kaiser
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ist eine der Besten in der Einzelwertung (368 Rg.) und dicht auf folgt Boris Pfeiffer, mit über 365 Ringen im Schnitt. Thomas Rothmann und Lars Meineke marschieren nahezu im Gleichschritt – 357 Ringe im Mittel. Für die zweite LG-Mannschaft sieht es momentan nach einem erneuten Sieg in der Kreisklasse Luftgewehr aus. In der Vorrunde erkämpften die vier, mit der bsiherigen Saisonbestleistung von 1509 Ringen einen entscheidenden Sieg über den einzigen ernsthaften Gegner, den ASV Astheim. Hier zeigten sie sich topfit, wie die Rückrundenniederlage gegen die Astheimer bewies. Da bei der Platzierung der direkte Vergleich zählt, stehen wir derzeit mit 32 : 19 Differenzringen vorne. Beide Teams haben alle anderen bislang souverän dominiert. Dies lässt, bei weiterer Gesundheit der Teammitglieder, auf einen erfolgreichen Verlauf hoffen. Insbesondere Maximilian Wedde ragt dieses Jahr heraus. Letztjährig noch mit 373 Ringen, im Mittel, geht er diese Saison ab wie eine Rakete. Nur im letzten Kampf schoss er unter 380 Ringen. In allen anderen präsentierte er sich in der Form seiner jungen Laufbahn. Selbst sein Bestergebnis von 385 Ringen ist noch deutlich steigerbar, wie die eine sieben und acht darin beweisen. Doch auch seine Mitstreiter präsentieren sich in guter Form. Carina Pickenhan, Ralf Klink und Roland Meinhard liegen stabil zwischen 371 und 373 Ringen. Unsere erste Luftgewehrmannschaft stieg dieses Jahr auf und schießt nun eine Klasse unterhalb der Hessenliga. Nach über einem Jahrzehnt in der Gauklasse haben wir endlich wieder neue Gegner und uns war klar, dass wir nicht auf Opfer treffen werden. In der ersten Begegnung gegen Steinfischbach verloren wir knapp mit 3:2. Wenn auch der Verlauf eindeutiger für den Gegner, wie für uns aussah, gereichte es zu den beiden Einzelpunkten. Sie resultierten aus der Spitzenleistung von Andrea Pickenhan, die das Duell der Positionen eins mit 390 : 389 Ringen gewann, und dem glücklichen 373 : 372 auf Position fünf, durch Sandra Reimer. Den Mannschaftspunkt gaben wir schon sehr deutlich mit einem schwachen 1499 : 1536 ab. Das nachfolgende Foto zeigt, unten links, die letzten 10 Treffer und darunter die vier Zehnerserien und das Gesamtergebnis von Andreas toller Leistung.
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Solche Abbildungen sind ein netter Mitnahmeeffekt der elektronischen Zieldarstellung, nebst Beamerübermittlung für die Zuschauer. In der zweiten Begegnung, gegen den SVF Eberstadt (Absteiger aus der Hessenliga), lieferten wir uns einen tollen Kampf, der in eine deutliche Steigerung des Vereinsrekordes mündete. Andrea Pickenhan (385), Walter Massing (388), Sandra Reimer (389) und Sven Behlau mit 382 Zählern trafen allesamt ausgezeichnet, doch leider reichte es nicht zu einem Sieg. Die Niederlage fiel sogar noch deutlicher, nach dem Regelwerk, als in Steinfischbach aus. Dieses Mal lautete es 1 : 4, da leider nur Sandra Reimer ihren Einzelpunkt mit 389 : 386 Ringen einfuhr. Trotz der zweitbesten Durchgangsleistung gab es den Mannschaftspunkt nicht für uns, da Eberstadt Saisonbestleistung erzielte – 1544 : 1552 Ringen. Doch trotz der Niederlage war die Stimmung im Team gut, da wir gezeigt haben, dass wir mithalten können. Auch die Verbesserung des Vereinsrekordes trug hierzu maßgeblich bei.
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Zuletzt geändert am: 15 Nov, 2011
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